Gegen den Hass

Datum: 12.03.2017

Autor: Carolin Emcke

Rezensent:  Bruno Heidlberger

 

Carolin Emcke: „Gegen den Hass“, Verlag S. Fischer, 2016, 240 S.
Carolin Emcke wurde 1967 in Mühlheim an der Ruhr geboren, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard und wurde über den Begriff »Kollektiver Identitäten« in Frankfurt bei Axel Honneth promoviert. Von 1998 bis 2006 war sie in der Auslandsredaktion des Spiegels tätig und berichtete aus vielen Krisengebieten (Afghanistan, Pakistan, Kosovo, Irak, Kolumbien, Libanon u.a.). 2003/2004 lehrte sie als Gastdozentin Politische Theorie an der Yale University in Seminaren über „Theorien der Gewalt“ und „Zeugenschaft von Kriegsverbrechen“. Sie arbeitet als Autorin und Publizistin u.a. für die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Seit 2004 moderiert sie in Berlin die monatliche Diskussionsveranstaltung „Streitraum“ an der Schaubühne. Dieses Jahr wurde sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Im Oktober 2016 erschien ihr neues Buch „Gegen den Hass“ im Fischer Verlag.

Carolin Emcke´s Essay „Gegen den Hass“ kommt zur rechten Zeit! Heute, so die Autorin, werde „offen und hemmungslos gehasst“. Eine Verrohung der menschlichen Umgangsformen und ein „Exhibitionismus des Ressentiments“ bedrohen die Grundlagen unseres zivilen Umgangs. Befinden wir uns an der „Schwelle zum autoritären Jahrhundert“ (R. Dahrendorf), zerstört die Demokratie sich selbst? Emcke´s Text ist ein Plädoyer gegen den Hass. Sie versetzt sich in die Lage diskriminierter Minderheiten, wie Flüchtlinge, Homo, Bi- und Transsexuelle, Muslime oder Juden, aber nicht in die des so genannten „gesunden Volkskörpers“, der diese Diskriminierungen entweder als Hysterie abtut („Transgender Toilletendiskurs“, so auch Bernie Sanders, Mark Lilla, Alain Badiou, Slavoj Žižek ) oder gar nicht erst wahrnimmt. Emcke ist parteiisch. Ihr Text ist ein engagiertes Plädoyer für die Grund- und Menschenrechte, für die Werte des noch freien Westens.

Die Autorin beginnt mit der zentralen Frage: „Manchmal frage ich mich, wie sie das können: So zu hassen. Wie sie sich so sicher sein können. Denn das müssen die Hassenden sein: Sicher. Sonst würden sie nicht so sprechen, so verletzen, so morden.“ Carolin Emcke verweist damit auf eine philosophische Erkenntnis mit großer Bedeutung, auf den sokratischen Zweifel. Der Zweifel bewahrt vor unguten Affekten und vor unüberlegten Schlüssen. Zweifel ist eine Voraussetzung für Toleranz, Mitmenschlichkeit, Demokratie und Fortschritt. Der Zweifel macht uns zu Menschen.

Die Vergiftung des Denkens und der massenhaft verbreitete Hass werden nach Überzeugung der Autorin „ideologisch geformt“ und „gezüchtet“, vor allem in und mit Hilfe der sogenannten sozialen Medien. Das „Andere“ werde „als vermeintlich gefährliche Macht oder vermeintlich minderwertiges Ding phantasiert und so die spätere Misshandlung oder Vernichtung … als notwendige Maßnahme“ vorbereitet. Flüchtlingsheime brennen ja schon. Die „Anderen“ sind Minderheiten, die von der Norm abweichen. Emcke bezeichnet sie als diejenigen, die „anders glauben, die anders aussehen oder anders lieben“. Die These, Hass sei etwas „Natürliches“, lässt Emcke nicht gelten, es gebe Strukturen, die Hass und Gewalt auch ermöglichten. Hass werde „gemacht“, wie Gewalt „vorbereitet“ wird.

Hier schreibt nicht jemand, der im Duktus einer vermeintlichen moralischen Überlegenheit uns erklärt, was und wie wir zu denken und zu handeln haben, hier schreibt kein sogenannter „intellektueller Gutmensch“ oder jemand, der sich nur für „dekadente Partikularinteressen“ (Slavoj Žižek ) interessiert, sondern jemand, der die Gleichheit aller Bürger/innen vor dem Grundgesetz einfordert. In Demokratien sollen alle Menschen ihre Person nach eigener Entscheidung bilden und entfalten können, weil jeder Mensch über Würde verfügt. Erst vor einem solchen Menschenbild (I. Kant) ist der Geist des Textes zu verstehen und das Wesen der Demokratie begreifbar.

Carolin Emcke wendet sich auch gegen die neurechte völkische Vorstellung von Demokratie, wie sie sich u.a. in Clausnitz (Sachsen) in der Parole: „Wir sind das Volk!“ niederschlägt. Nicht von Ungefähr lehnt die Neue Rechte die Ideen der Französischen Revolution Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ab und bevorzugt ein „homogenes deutsches Volk“. Emcke erinnert hingegen daran, dass in unserer Gesellschaft nicht die ethnische Gemeinschaft, sondern die Rechte jedes Individuums im Mittelpunkt aller staatlichen Gewalt stehen.

Im Kapitel „Sorge“ unterscheidet sie zwischen „berechtigter Sorge“, etwa über die „wachsende soziale Ungleichheit“ und pervertierter Sorge, die sich als „projektive Abscheu“ zeigt – „also die bloße Abwehr von anderen Menschen unter dem Vorwand, sich schützen zu müssen“. Diese Art Sorge ist keine Sorge im republikanischen Sinn. Sie ist vielmehr Ausdruck eines verdeckten Rassismus, wie sich dies kürzlich in einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung bestätigt: „Die große Mehrheit der AfD Anhänger tendiert ganz eindeutig zu menschenfeindlichen Einstellungen“ (TS 22.11.16). Die Autorin entlarvt diese pervertierte Sorge als „diskursiven Schild“ als Etikettenschwindel und als „unreflektiertes Gefühl“, man könnte auch sagen als Gefühlsdummheit. „Der besorgte Bürger wolle sich abschirmen, von allem, was sich politisch oder moralisch kritisieren ließe, als dürfe es keine Normen des Akzeptablen oder Inakzeptablen geben“, die seine Egozentrik einschränken könnten.

Man kann Emcke nicht unterstellen, sie gehöre zu den linken Liberalen, die sich in einer „ungleichen Welt“ (Branko Milanovic) allein gegen das Übel der Diskriminierung engagiere und keine Klasseninteressen mehr kenne. Vielmehr fragt sie, „ob dieser Hass womöglich ein Platzhalter oder Ventil ist für kollektive Erfahrungen der Entrechtung, der Marginalisierung oder der fehlenden politischen Repräsentation“. In Anlehnung an Jean-Paul Sartre und Didier Eribon („Rückkehr nach Reims“), beschreibt sie, „wie rassistische Kategorien die sozialen ersetzen“. Im Ergebnis würden soziale Fragen, die Anlass zu berechtigtem politischen Unmut geben, durch die negative Solidarisierung in Form von Rassismus und Fanatismus auf Kosten von Minderheiten verdeckt.

„Es ist daher nicht überraschend, dass der Rechtspopulismus überall dort in den unteren Einkommensschichten Erfolge erzielt, wo er Migranten und Flüchtlinge zu unliebsamen Nutznießern staatlicher Wohlfahrt stilisiert und ihnen als leibhaftige Repräsentanten des weltweiten Wandels die Verwerfungen der Globalisierung als Sündenböcke anzudichten vermag“ (Sighard Neckel). Die „Unbeschützten“ (Peggy Noonan) aus Stadt und Land fühlen sich nicht gesehen. Ihre Kränkungen verwandeln sich in Wut und Rachegefühle gegen Minderheiten und sogar gegen „das System“, das diese Minderheiten angeblich bevorzuge. Aber auch Bürger/innen aus der Mitte der Gesellschaft hassen „Refugees welcome“, „Gendermainstreaming, Veggie days, Climate chance und die hedonistischen metrosexuellen Latte-Macchiato-Bewohner der Metropolen“ (Michael Thumann). Sie hassen die „staatlich-obligatorische Frühsexualisierung“ und fühlen sich vom Feminismus, „dem Islam“ und „den Flüchtlingen“ bedroht.

Im Mittelpunkt des Textes von Carolin Emcke steht die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ am Beispiel der Ereignisse von Clausnitz. Die Autorin schildert eindrucksvoll, wie eine „Meute“ wehr- und hilfloser marginalisierte Menschen öffentlich demütigt und dadurch ihre eigene Macht demonstriert. „Das Spektakel von Clausnitz“, so Emcke, „schreibt sich ein in die Geschichte all jener Spektakel, die Menschen einer bestimmten Religion, einer bestimmten Hautfarbe, einer bestimmten Sexualität terrorisieren, indem sie ihnen vorführen, dass sie sich nicht sicher fühlen können, dass ihre Körper jederzeit verletzbar sind.“ Der hier sichtbar werdende Sadismus erinnert an den Begriff des autoritären Charakters (Erich Fromm).

In der „metaphysischen Heimatlosigkeit“ (P.L. Berger) der Moderne kann das Individuum nicht mehr unhinterfragt überlieferte Muster und tradierte Gewohnheiten übernehmen, sondern muss sein Handeln autonom aus universellen Normen begründen. Die Offenheit der Verhältnisse in Zeiten der Globalisierung erschwert die Ausbildung einer stabilen Identität, besonders bei Arbeitsplatzverlust oder dem Auseinanderbrechen der Familie. Dominante politische Gruppen versuchen den Menschen wieder Orientierung zu geben, indem sie diese auf die Verwirklichung sog. natürlicher Normen versuchen festzulegen, wie z.B. Mann-Sein, Frau-Sein, Deutsch-Sein, Weiß-Sein. Diese Naturalisierung sozialer Beziehungen, die Ontologisierung von bestimmten Eigenschaften sozialen Ursprungs, führt in letzter Konsequenz zu ausgrenzenden Weltanschauungen und Handlungsweisen wie in Clausnitz.

Für Emcke kommt der Hass nicht aus dem Nichts. Er sei nicht nur die „Folge kühler, länger vorbereiteter oder über Generationen weitergeleiteter Praktiken und Überzeugungen“, sondern seine Ideologie und Wahrnehmungsraster werden im Internet, in Diskussionsforen, Publikationen, Talkshows und Musiktexten verbreitet. Das Fatale an Foren und Publikationen sei, dass Geflüchtete immer als Kollektiv, „als“ Muslime, „als“ Terroristen oder „Barbaren“ niemals als Individuen auftauchen. Damit schwinde auch „die Möglichkeit zur Einfühlung in ein konkretes Gegenüber“. Dies sei nicht neu. Neu seien „Deck-Begriffe“ wie „Migrationshintergrund“, „Austausch“ der Bevölkerung oder „Abendland“, mit denen gesellschaftliche Tabus Rassismus oder Antisemitismus umhüllt werde. Die, welche so hassen und nicht zweifeln, lassen Kritik einfach abprallen. „Es werden nicht diejenigen in Frage gestellt, die Frauen und Kinder einschüchtern oder Asylbewerberheime anzünden, sondern die das kritisieren.“ Die eigene Aggression werde zur „Notwehr“ verklärt.

„Zulieferer des Hasses“, wie AfD, „Junge Freiheit“, „Compact Magazin“, „Blaue Narzisse“, die Monatszeitschrift „Sezession“, die Schriftenreihe „Antaios“ des Instituts für Staatspolitik u.a.m. geben nach Meinung von Carolin Emcke ihren „Anliegen eine bürgerliche Fassade“. Sie distanzierten sich zwar „öffentlich von Hass und Gewalt, bereiten ihn doch permanent rhetorisch“ vor. Zu den „Profiteuren der Angst“ gehören aber auch solche, denen es nur um hohe Einschaltquoten oder hohe Auflagen gehe.

Die „Hassenden von Clausnitz“ sind für Emcke keine singuläre Erscheinung. Sie seien Spiegelbild einer Gesellschaft, in „der kleine Abwertungen oder das Infrage Stellen der Rechte von Menschen, die ohnehin über wenig Rechte verfügen, alltäglich“ ist. Viele aus der „Mitte der Gesellschaft“ hätten „Verständnis“ für die gesellschaftlich „Abgehängten“, die die Flüchtlingsheime attackieren oder Presseteams, die gegen „die Eliten oder Washington“ wettern. Man müsse doch deren „Gefühle ernst nehmen“.

Im zweiten Teil des Buches untersucht Emcke vornehmlich die Ideologie der reaktionären europäischen nationalistischen Rechten. Sie zeigt, wie die Neue Rechte versucht, dem Hass und der Gewalt Legitimität zu verschaffen. Im Zentrum ihrer Untersuchung steht dabei der durch den NS- Staatsrechtlers Carl Schmitt geprägte Begriff eines „kulturell und religiös homogenen Volkes“. Zur Demokratie gehöre nach Schmitt „also notwendig erstens Homogenität und zweitens – nötigenfalls – die Ausscheidung oder Vernichtung des Heterogenen“. Die politische Kraft einer Demokratie zeigt sich für Schmitt darin, dass „sie das Fremde und Ungleiche, die Homogenität Bedrohende zu beseitigen oder fernzuhalten weiß“. Bei jedem/r Demokraten/in sollten spätestens hier die Alarmglocken läuten. „Das Volk“ wird nach diesem neurechten Verständnis von Demokratie nicht als demos, sondern als ethnos aufgefasst. Nicht der Bezug zur Verfassung, sondern die ethnische und religiöse Herkunft bestimmt hier, wer zum „Volk“ gehört. Die Autorin zeigt, dass die unterstellte „organische Einheitlichkeit der Nation“ eine „wirkungsmächtige ahistorische Konstruktion“ ist und niemals gegeben war. Weder während des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, noch während des Kaiserreiches, noch heute. Am homogensten war wohl Deutschland in der Zeit von 1933 – 45. Und wir haben so schmerzlich erleben müssen, wohin das führte.

Im Kapitel „Ursprünglich/Natürlich“ thematisiert Emcke den Versuch der Neuen Rechten, Menschen abzuwerten, indem „einzelne ihrer Eigenschaften, bestimmte Körper oder ganze Lebensformen als unnatürlich oder unecht definiert“ werden. Emcke lehnt den Kult „des Natürlichen“ ab. Bei Transpersonen sei doch die Frage entscheidend, „ob sich die Person mit der festgestellten Geschlechtszugehörigkeit identifiziert“. Das Grundgesetz gehöre allen Menschen, nicht nur der Mehrheit und schon gar nicht denen, die behaupten: „Wir sind das Volk!“

Emcke verweist auf die ideologische Gemeinsamkeit zwischen IS und der Neuen Rechten. Auch der IS „erfinde ein Wir“, der IS „forme jene Raster des Hasses, das Menschen motiviert und befähigt, andere zu foltern und zu töten“. Die realen oder konstruierten Gegner des IS, die „Schmutzigen und Unreinen“, seien nicht allein Schiiten, Christen und Juden, „sondern vor allem die aufgeklärte Moderne mit ihrem säkularen Staatsverständnis, das eine Vielfalt der Religionen und Kulturen möglich macht.“ Die Antwort darauf könne nur ein aufgeklärtes Europa sein, das sich „der säkularen, offenen Moderne verpflichtet sieht und das weiterhin kulturelle und religiöse Vielfalt feiert.“

Zum Schluss ergreift Carolin Emcke Partei für das „Unreine und Differenzierte“. Sie wünscht sich eine „Kultur des aufgeklärten Zweifels und der Ironie“ und fordert uns auf zum „mutigen Einspruch gegen all die kleinen und gemeinen Formen der Demütigung und der Erniedrigung“, ebenso plädiert sie für „Gesetze des Beistands und der Solidarität, mit denen, die ausgeschlossen werden“. In Anlehnung an Hannah Arendt stellt sie fest: Kein Mensch existiert einzeln und isoliert, sondern immer im Verbund mit anderen. Pluralität in der Moderne bedeutet aber nicht „Vervielfältigung einer Norm“, kein statisches homogenes Wir, dem alle anderen sich anzugleichen hätten. Wir ähneln einander, aber niemand gleicht einem oder einer anderen. „Wirklich im Plural zu existieren bedeutet wechselseitigen Respekt vor der Individualität und Einzigartigkeit aller.“

Der Rassist gedeiht dort, wo Hass und Verachtung gegenüber benachteiligten Minderheiten geschürt wird. Keine soziale Not, keine Beschämung, keine gefühlte Entfremdung von der eigenen Kultur rechtfertigt rassistische, frauenfeindliche oder homophobe Einstellungen; auch nicht Wutkampagnen oder die Verbreitung von Halbwahrheiten und Lügen. Carolin Emcke fordert dazu auf, uns auf die „Suche nach den Tatsachen zu begeben, nach jenen Beschreibungen der Wirklichkeit, die nicht vorgefiltert sind durch ideologische Ressentiments“. Es reiche aber nicht aus, einfach nur die Wahrheit zu „benennen“, sondern sie tatsächlich zu „meinen“ (vgl. Foucault´s Begriff Parrhesia), also wahrhaftig und aufrichtig zu sein. Daraus ergibt sich von selbst die Unmöglichkeit solcher Urteile wie: „Ich habe nichts gegen Muslime, Ausländer, Flüchtlinge, Homosexuelle … aber …“

Mit ihrer Schrift stellt sich die Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels gegen die Feinde einer offenen, liberalen Gesellschaft, gegen die Feinde der Freiheit und des Rechts. Sie warnt davor, den „Zulieferern und Profiteuren des Hasses“ auf den Leim zu gehen und fordert die Zivilgesellschaft auf, deren Bestrebungen, eine autokratische Gesellschaft neuen Typs zu errichten, entgegenzutreten. Die Lösung könne allerdings nicht sein Hass mit Hass, Lüge mit Lüge zu begegnen und jeden Kritiker der aktuellen Politik in die rechte Ecke zu stellen; bloß, was rassistisch ist, muss auch rassistisch genannt werden. Carolin Emcke´s Buch ist ein Buch für diejenigen, die sich dem Hass entgegenstellen wollen.